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| So werden greise Patienten abgezockt Samstag, den 05. Mai 2012 um 17:40 Uhr Mein 88jähriger Vater, Autor des Bestsellers "Opa das kannst du auch - mein Enkel erklärt mir den Computer" , kam Anfang Januar wegen Herzflimmerns ins Krankenhaus. 70 Tage lang wurde er behandelt. Jetzt erhielt er eine Rechnung - ohne die Arzt- und Laborkosten ! - vom Krankenhaus - nur für den Aufenthalt einschließlich Zeiten in der Intensivstation in Höhe von 48 000 Euro die er bei der Beihilfe eingereicht hat - das sind pro Tag 685 Euro. Kein Wunder, dass unser Gesundheitssystem kaputt geht. Es war überdies ein Martyrium für meinen Vater. Meine Schwester, approbierte Ärztin, hat festgestellt, dass während der Behandlung schwere Fehler gemacht wurden und die Angelegenheit einem Anwalt übergeben. Ich weiß nicht, ob ich alles zusammenkriege, aber es passierte unter anderem Folgendes: Zunächst setzte man ihm einen Herzschrittmacher ein, der zu einer Infektion führte und wieder heraus genommen werden musste. Es folgte eine längere Wundbehandlang, da die Wunde wegen der Einnahme von Blutverdünnungsmitteln nur sehr langsam heilte. Irgendwie kam dann Wasser ins seine Lunge, das abgesaugt werden musste. Später blähte sich sein ganzer Körper auf. Sein Bauch und seine Beine waren voller Wasser - er nahm dadurch 20 kg zu. Auf dem Weg der Besserung wurde er dann mit Krankenhauskeimen infiziert, die tagelang zu starkem Durchfall führten und ihn völlig schwächten. Besucher durften wegen der hohen Ansteckungsgefahr nur mit Mundschutz und Plastiküberzug zu ihm. Zwischendurch wurde er ohne die dafür notwendige Zustimmung und Aufsicht nachts ans Bett gefesselt. Durch eine fehlerhafte Intubation wurde ein Teil seiner Stimmbänder gelähmt, so dass er kaum noch sprechen kann. Aufgrund von Blutverdünnungsmitteln, bekam er oft Nasenbluten. Eines Nachts wurde er trotz Benachrichtigung durch meine Schwester, die er wegen stundenlangen Nasenblutens am Abend angerufen hatte, erst um vier Uhr morgens behandelt. Beinahe wäre er verblutet. Das alles für 48 000 Euro zuzüglich Behandlungskosten für einen Privatpatienten. Ich bin gespannt, wie hoch die sind. Mein Vater, der sich selbst nicht mehr versorgen kann, konnte vor einigen Wochen einen Platz in einem schönen Pflegeheim bekommen, wo er sich wohl fühlt. Meine 87jährige Mutter, die monatelang auf seine Rückkehr nach Hause gewartet hatte, ist ihm jetzt ins Pflegeheim gefolgt. Sie bekam vor vier Wochen einen zweiten, leichten Schlaganfall und ist seitdem ebenfalls nicht mehr fähig, sich selbst zu versorgen. Ich habe das Gefühl, dass die Gesellschaft in den Diskussionen über das Altern die oberste Spitze der sehr alten Menschen völlig ausklammert. Wie wollen wir mit ihnen in Zukunft umgehen? Die hohe Lebenserwartung verlangt hier ganz neue Konzepte. |
| Kostolanys Erben Freitag, den 27. April 2012 um 11:14 Uhr Heute las ich in der FAZ einen Beitrag über die Anlagepolitik des Vermögensverwalters Holger Schmitz, der sich damit schmückt, in der Firma Fiduka einige Jahre mit dem André Kostolany zusammen gearbeitet zu haben. Hierzu möchte ich einige Erinnerungen beitragen. Ich kannte Kostolany ganz gut, weil er während meiner zehnjährigen Zeit bei Capital - und auch schon vorher - bis zu seinem Tod 1999 viel gelesene Kolumnen schrieb. Kostolany war ein Unterhalter, der mitreißend und antiautoritär vor nichts Respekt hatte. Sein Lieblingsgegner war die Deutsche Bundesbank und dort der Hardliner Helmut Schlesinger, von dessen Antiinflationspolitik er nichts hielt. Stattdessen verlangte er, drei bis vier Prozent Inflation zuzulassen. Einen seiner letzten Auftritte Ende der neunziger Jahre begleitete ich auf dem Podium - ich glaube es war im Hotel Bayerischer Hof. Mit 91 Jahren füllte er immer noch einen ganzen Saal in München mit 800 Anlegern. Sinngemäß verkündete er: "Die Börse ist wie ein Hund, der seinem Herrchen mal voraus läuft, mal zurück bleibt, und trotzdem geht es immer weiter nach vorn." Das aus Ungarn stammende und in Paris lebende Urgestein wird heute immer nur als Börsenguru gesehen, aber das war er eigentlich nicht. Er selbst nannte sich lieber "Spekulant". Dabei hat keiner, wirklich durchschaut, wo (und ob überhaupt!) Kostolany wirklich investiert hat - auch nicht seine Partner in der Vermögensverwaltung Fiduka (Gottfried Heller). Denn dort war "Kosto", wie wir ihn nannten, nur ein Aushängeschild, nicht einmal ein aktiver Berater. Nach seinem Tod wurde er in einer Weise vereinnahmt, die auch seiner Frau nicht gefiel, mit der ich gelegentlich Kontakt hatte. Konkrete Anlagetipps hat er nie gegeben, sondern immer gesagt: "Sie können alles kaufen. Wenn Sie eine Schlaftablette nehmen und in 20 Jahren aufwachen, werden Sie eine positive Überraschung erleben." Das einzige Wertpapier, das er in meiner Zeit je konkret erwähnte, waren russische Vorkriegs-Staatsanleihen, mit denen er angeblich irgendwann hohe Gewinne gemacht hat. Er rieb sich lieber mit dem Zeitgeist: Den Neuen Markt hat er verdammt, als wir ihn bei Capital noch feierten. Die Bundesbank hielt er für überflüssig. Seine volkswirtschaftliche Philosophie war anarcho-kapitalistisch mit immerwährendem Optimismus. Es machte einfach Spaß, seine permanenten Angriffe gegen das Establishment zu lesen. Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er von den ganzen Crash-Propheten hören würde, die sich im Büchermarkt tummeln und an den Anlegerängsten verdienen. P.S. Seine größte Freude war ein Geschenk der Capital-Redaktion zu seinem 90. Geburtstag, das ich bei der Eifeler Künstlerin Jutta Eckenweiler in Auftrag gegeben hatte: Kosto als Bronzestatue, mit Capital unterm Arm. Der einzige Schmuck übrigens in der Stubbenhuk-Hütte der Gruner&Jahr Wirtschaftspresse. |
| Ein P.S. zu Capital Dienstag, den 24. April 2012 um 14:08 Uhr Nun habe ich ziemlich viele positive Reaktionen bekommen - die meisten möchten sich aber nicht öffentlich äußern. Eine will ich noch zum Besten geben: "Schade, dass Sie nicht zur 50-Jahres-Feier von Capital gekommen sind". Hierzu muss ich anmerken: Ich war leider nicht eingeladen. Ich wäre natürlich gern gekommen. Und mir fiel dann im aktuellen Jubiläumsheft auch noch eins auf: Beim Rückblick auf 50 Jahre Capital fehlte jeglicher Hinweis auf die finanziell für Capital erfolgreichste Zeit unter meiner Leitung von 1991-2001. Ich habe in meinen Unterlagen noch einen schönen Brief von Johannes Gross aus dem Jahr 1996: "Lieber Herr Brunowsky", schrieb er damals, "mit Ihnen erlebt Capital seine glücklichsten Jahre". 2000 erhielt ich übrigens von Bertelsmann für die damals erfolgreiche Umstellung auf 14tägliches Erscheinen den Unternehmerpreis des Jahres. Vielleicht sollte Capital mit seiner Vergangenheit etwas selbstbewusster umgehen, finden Sie nicht? |
| Was der Wirtschaftspresse fehlt Montag, den 23. April 2012 um 16:24 Uhr Hier mein Beitrag für das Magazin "Wirtschaftsjournalist", den ich letzte Woche mit viel Resonanz veröffentlicht habe:
Den
einst so stolzen Marken der Gruner + Jahr Wirtschaftspresse fehlen heute namhafte
Autoren und Köpfe für kluge Analysen, sagt Ex-„Capital“-Chef Ralf-Dieter
Brunowsky. Wie der Rest der Branche konzentriert man sich zu sehr auf
newsgetriebene
Geschichten.
Am
19. April feierte „Capital“ seinen 50. Geburtstag. Das einst von Adolf Theobald gegründete
Magazin hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Zu feiern ist denn
auch in erster Linie die glorreiche Vergangenheit, denn die Gegenwart ist weit
entfernt von
den guten alten Zeiten: Mit 160.000 IVW-Auflage im vierten Quartal 2011 verlor das
Magazin 6 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wobei in dieser Auflage erhebliche Mengen
an freien oder verbilligten Exemplaren versteckt sind. Die hart verkaufte
Auflage liegt
nur noch bei etwa 70.000. Den Wettbewerbern geht es nicht viel besser. Die
hart verkaufte Auflage des „Manager Magazins“ liegt bei etwa 75.000, die der
„Wirtschaftswoche“ bei 94.000. „Börse online“ liegt nur noch bei 35.000.
Das
durchschnittliche Haushaltseinkommen in
Deutschland wurde
2011
mit 2.700 Euro pro Monat gemessen. Bei „Capital“ lag das durchschnittliche
Monatseinkommen seiner
Leser 2011 bei genau 2.504 Euro, also noch weit darunter. Nicht gerade eine
Bestätigung für den Anspruch, Entscheider zu
erreichen.
Niedergang des
Nutzwertes. Auf
dem Höhepunkt des
Börsenhypes hatte „Capital“ als zweiwöchentlich erscheinendes Magazin eine
Gesamtauflage
von 330.000, davon wurden allein 130.000 am Kiosk verkauft. Es war die Zeit,
als die „FTD“ gegründet wurde. Eine kurze Hochblüte zahlreicher Neugründungen. Nach
dem Zusammenbruch des Neuen Marktes ging es stetig bergab mit der Auflage. Den
Abwärtstrend konnte seitdem kein Chefredakteur stoppen. Statt Renditen von 30 bis
40
Prozent rutschte „Capital“ ins Minus.
Mit
den Gründen für den Niedergang hat die gesamte Wirtschaftspresse zu kämpfen: Zweimal
ist der DAX in den letzten zehn Jahren von Höchstständen tief abgestürzt und
hat den Anlegern die Lust an Aktien verdorben. Am stärksten hat das „Börse
online“getroffen.
„Capital“ als Erfinder des Nutzwertes (mit dem ersten Lebensversicherungsvergleich)
musste erleben, dass Nutzwert von der Konkurrenz immer besser beherrscht wurde
und inzwischen alles an Nutzwert im Internet zu haben ist. Der Abwärtstrend der
gesamten Gruner + Jahr Wirtschaftspresse musste dann durch Kosteneinsparungen aufgefangen
werden. Die neue Verlagsgeschäftsführerin Ingrid Haas schloss
den Standort Köln und führte alle verbliebenen Redakteure in einer
Zentralredaktion
mit
der „FTD“ in Hamburg zusammen, wobei der Finanzteil zur „FTD“ in Frankfurt
stieß.
Die
Redakteure laufen jetzt mit vier Marken auf ihrer Visitenkarte herum
und
wissen selbst nicht, wo am Ende ihr Artikel landet. So schafft man Identität
ab. Die
Hamburger Redaktion von „FTD“, „Capital“, „Impulse“ und „Börse online“ strahlt nur
wenig von dem früheren Glanz der Magazine aus. Dann die Finanzkrise. Zwar genug neuer
Stoff für die Wirtschaftspresse, aber weniger Platz für die Redaktion, denn
es
ging mit den Anzeigen weiter bergab. Um das aufzufangen, erhöhten viele Medien
wie die
„FAZ“ mit Erfolg ihre Vertriebspreise. Bei den meisten führte das jedoch zur
völligen
Abwanderung von jungen Lesern, die den vermeintlich homogenen Stoff lieber kostenlos
im Internet lesen.
Ungeliebte
Wirtschaftsredaktionen.
Am Stubbenhuk sitzen heute die wirtschaftlich und
räumlich Ausgegrenzten. Während die Kollegen von „Stern“, „Brigitte“ und
anderen Blättern
in den schönen Hallen des Hauses am Baumwall 11 residieren, heißt es für die im
Hause stets ungeliebten Wirtschaftsredaktionen: „Wir müssen draußen bleiben“. Und
zwar in dunklen, nicht besonders gepflegten Räumen, während die Kollegen von
„Handelsblatt“
und „Wirtschaftswoche“ in hochmodernen, ansprechenden Büroräumen arbeiten
dürfen. An den Journalisten liegt es nicht. Die machen insgesamt gute Arbeit,
die Blätter
funktionieren. Es wird kolportiert, dass die G+J Wirtschaftsmedien insgesamt keine
Verluste mehr schreiben. Aber wenn das Mutterhaus etwa 10 Prozent Rendite
vermeldet, dann sind die Wirtschaftsmedien ein permanenter
Underperformer, den man auf die Dauer loswerden möchte.
Generell
erscheint mir der Mangel an publizistischen Leitfiguren das größte Problem aller
Wirtschaftsmedien. Die „Zeit“ hat mit Helmut Schmidt und Giovanni di Lorenzo Persönlichkeiten,
die das Blatt nach dem Weggang des Roger de Weck wieder zum Erfolg führten.
Johannes Gross war eine solche Figur für „Capital“. Markwort war „Focus“.
Und
ohne ihn geht auch „Focus“ langsam den Bach runter. (Wer kennt schon den
Chefredakteur Uli Baur, der vom Anfang an die Focus-Redaktion mit leitete?)
Ganz zu schweigen von Henri Nannen und Rudolf Augstein.
Roland
Tichy und Gabor Steingart haben wenigstens mit ihren Ecken und Kanten das Zeug
zu öffentlich wahrnehmbaren Figuren, sie sind deshalb auch anders als die
gesamte Gruner
+ Jahr Wirtschaftspresse gern gesehene Fernseh-Gäste. Es reicht nicht, wenn einzelne
Redakteure im „Presseclub“ zu Wort kommen.
Verlorene
Autorität. Steffen
Klusmann, ein exzellenter und sympathisch bescheidener Journalist,
hält sich mit seinem Chefredakteurskollegium im Hintergrund. Sympathisch, aber
falsch! Klusmann ist allerdings auch nicht der Typ, der kantige Meinungen zu politischen
und wirtschaftlichen Ereignissen von sich gibt. Er kommt aus der
unternehmensorientierten „Manager-Magazin“-Schule und da zählt die Geschichte
mehr als die Meinung.
„Capital“ braucht wieder einen redegewandten politischen
Herausgeber, um seine
Autorität zurückzugewinnen. Jemand, der als Außenminister in den politischen
und gesellschaftlichen
Kreisen unterwegs ist und dessen Wort gehört wird. Es ist die verlorene Autorität,
die „Capital“ zu einem unwichtigen Magazin gemacht hat. Wo die markanten
Figuren fehlen, können renommierte Autoren das Profil eines Blattes stärken.
Wolfgang
Weimer hat auf diese Weise „Cicero“ zum Erfolg geführt. Die „Zeit“ ist eine
Autorenzeitung. Weder „Capital“, noch „FTD“ und schon gar nicht „Impulse“ oder
„Börse online“ haben solche Autoren oder einen Kopf, den man jemals im
Fernsehen gesehen hat, weil
man von ihm kluge Gedanken und streitbare Meinungen erwartet. Wo ist der neue
Kostolany?
Warum liest man Henryk M. Broder nicht in der Wirtschaftspresse? Redakteure
mögen nicht, dass ihnen externe Autoren den Platz im Heft streitig machen. Doch
meinungsstarke Autoren sind heute für die Wirtschaftsmedien wichtiger denn je. Weil
es in den Redaktionen wenige wirklich Geeignete davon gibt, müssten viel mehr
externe Autoren eingesetzt werden, und das brauchen keineswegs Journalisten zu
sein. In der informationsüberfluteten Wirtschaftswelt von heute interessieren kluge
Meinungen und Analysen mehr als Berichte von einer Pressekonferenz,über
die 50 Journalisten gleichzeitig schreiben.
Doch der newsgetriebene Wirtschaftsjournalismus
hat
in den letzten Jahren zugenommen. Je mehr Internet, desto
heftiger das Hecheln nach exklusiven Geschichten.
Die
Eitelkeit, jeden Preis anzunehmen, ist weit verbreitet, und fatalerweise
nehmen
sich hinterher die meisten Preisträger noch wichtiger. Es ist Zeit, nicht nur
die Presserabatte
abzuschaffen, sondern auch die Journalistenpreise.
Mir
scheint, zwischen Selbstwahrnehmung und Außenwahrnehmung klafft
eine große Lücke. Es wird mehr auf die Kollegen geschaut als auf den Leser. Nachrichten
gibt es kostenlos im Internet, und den allgemeinen Leser interessiert es kaum,wer
als Erster was Neues herausgefunden hat. Als Akteur an den Finanzmärkten will
er die ersten
Nachrichten haben, aber es ist ihm nicht so wichtig, von wem die kommen. Dem
durchschnittlichen
Leser reicht es, wenn er es ein wenig später irgendwo im Internet liest. Ohnehin
ist mal das eine, mal das andere Medium vorn. Die Statistiken, wie oft man in anderen
Medien zitiert wird, mögen Chefredakteure ein Gefühl für die Qualität ihrer Redakteure
geben, für den Erfolg des Blattes und
erst recht für den Leser sind sie ziemlich
irrelevant.
Die
„FTD“ mit ihren vielen „Als-Erster- Geschichten“ hat von ihrem Newsanspruch nicht
profitiert. Der Leser hatte schon immer ein anderes Aktualitätsbewusstsein als
der Wirtschaftsjournalist.
Für ihn ist selbst ein quartalsweises Erscheinen aktuell. Stattdessen liest
man täglich ein fast anzeigenfreies Blatt. Klusmanns Interview in „Horizont“
deutet
darauf hin, dass er jetzt mit digitalen Angeboten und neueren Technologien noch schneller
sein will und rund um die „FTD“ iPads und Smartphones mit Geschichten versorgen
will. Das mag ein richtiges Konzept sein, es geht aber davon aus, dass Print
langfristig überflüssig wird. Wer Print erhalten will, muss andere Wege gehen,
ohne die Digitalisierung zu vernachlässigen.
Gute
Geschichten, ja, warum nicht. Ich erinnere mich an die Proteste im Unternehmensressort
von „Capital“, als ich ein 9-Seiten-Porträt von
Reitzle
bei der externen Autorin Gisela Freisinger in Auftrag gegeben und damit Redakteuren
Platz weggenommen hatte. Ein brillantes Stück, das in der gesamten Industrie
gelesen wurde. Ein Heft, an das sich viele erinnerten. Solche
Geschichten geben einem Magazin Charakter und Autorität.
Über diese beiden Worte,
Charakter und Autorität, sollten alle Wirtschaftsmedien einmal nachdenken und
sich mit der Kernbotschaft ihrer Marke auseinandersetzen! Womit
belohne ich meinen Leser? Welches Versprechen gibt meine Marke? Für
Klusmann ist „Capital“ einfach ein privates Geldanlegermagazin. Ich halte das
nicht für den Markenkern. Tatsächlich sind die Geschichten im Finanzteil austauschbar
mit anderen Anlegermagazinen. Der wahre Markenkern ist meines Erachtens die
Autorität des Blattes als über den Dingen stehender (und früher ironischer) Beobachter
von Politik und Wirtschaft, wie Johannes
Gross es genial verkörpert hat. Die Finanzen waren da eher ein Zusatzservice.
Noch
ein Letztes: Die Gründung von „Investigativ-Teams“ ist so ziemlich die
albernste Idee der letzten Jahre. Weder der „Spiegel“ noch das „Manager
Magazin“ oder die „FAZ“ haben „Investigativ-Teams“. Die machen es einfach, wenn
es was zu enthüllen gibt. Durch solche Teams wird sicherlich keine einzige
zusätzliche Geschichte enthüllt, aber es gibt neue Titel und eine für den
Verlag kostenlose Belohnung verdienstvoller Redakteure, die sich dann noch auf
Journalistenpreise freuen. Na ja, der Überlebenskampf der Wirtschaftsmedien
wird spannend bleiben.
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| Generalstreik gegen Benzinpreis! Donnerstag, den 19. April 2012 um 22:32 Uhr Ich bin für einen Benzin-Generalstreik. Die Bundesbürger sollten in den nächsten Wochen an einem noch auszusuchenden Tag nicht tanken. Vielleicht lässt sich das sogar wöchentlich wiederholen. Denn ein Monopol bezw. ein Oligopol lässt sich nur durch rückläufige Nachfrage preislich disziplinieren. Ich schlage vor, dass wir den 1.Juni 2012 zum Tag des Nichttankens erklären. Superbenzin - Normal gibt es ja nicht mehr - kostet jetzt über 1,70 € je Liter. Leider fahre ich einen Benzinschlucker. Eine Tankfüllung kostet etwa 143 €. Darin enthalten sind etwa 53 Euro Mineralölsteuer und 23 Euro Mehrwertsteuer, zusammen also 78 Cent. Im Jahr sind es etwa 40 Milliarden Euro, die der Staat daran verdient. Seit 1999 hat der Bund fünfmal die Mineralölsteuer erhöht sowie 2007 durch die Zwangsbeimischung von Biosprit weiter den Preis getrieben. Ich weiss nicht, wie einfache Familien es schaffen, solche Benzinpreise zu verkraften. Ich kann die Benzinkosten wenigstens von der Steuer absetzen, Otto Normalverbraucher nicht. Besonders leiden die Pendler darunter, von denen man lange mehr Mobilität und Flexibilität verlangt hatte. Das Kartellamt ermittelt, aber was wird dabei herauskommen? Die Benzinpreise sind meines Erachtens keine Marktpreise mehr, sondern das Ergebnis oligopolistischen, gleichgerichteten Preisverhaltens. Das erlebt jeder jeden Tag an den Tankstellen, an denen er oder sie vorbeifährt. Ich erinnere mich, dass die Rockefellers ihren Reichtum durch den Besitz von Raffinerien anhäuften, weil die Raffinerien der Flaschenhals der Öl- und Benzinproduktion sind. Also sollte man sich mal die Situation der Ölraffinerien ansehen. Wem gehören die? Hier eine Übersicht, die ich Web gefunden habe:
Man sieht daran: die meisten Raffinerien gehören einigen wenigen Konzernen, die auch die freien Tankstellen beliefern. Wie sollen da durch Freie unterschiedliche Preise an den Tankstellen entstehen? Ich war übrigens gerade eine Woche in Frankreich, da sieht es nicht viel anders aus. Also Leute, es bleibt nur der Generalstreik am 1.Juni 2012 Wer macht mit? |
| Die Wirtschaftspresse Mittwoch, den 18. April 2012 um 21:32 Uhr Im Fachblatt "Wirtschaftsjournalist" habe ich diese Woche einen Beitrag veröffentlicht, der mir viel Resonanz bescherte. Im Kern kritisierte ich folgendes:
Ein Journalist der FTD schrieb mir z.B. folgendes:
habe mit großer Freude Ihren Bericht im "Wirtschaftsjournalist" gelesenen kann Ihnen zum Großteil beipflichten.Vor allem finde ich schade, dass es in den meisten Medien nicht auf die Idee oder die gute Story bei der Auswahl geht, denn zuerst wird gefragt, ob es ein festangestellter Redakteur oder ein Freier ist...Und Freunde der Chefredaktion haben gegenüber den anderen "Strukturschreibern" den Vorteil, dass sie den Titel von "Edelfedern" tragen (wobei die Grundlage für diesen Titel vielen anderen nicht einleuchtet). Auch dieses Hinterherhecheln findet sich in zahlreichen Redaktionen, anstatt sich Aktualität durch gute Themenideen selber zu schaffen....
Ich habe das Gefühl, dass es in der Wirtschftspresse einiges zu reformieren gibt.
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| Mein Lieblingszitat Mittwoch, den 04. April 2012 um 18:13 Uhr
„Wir wissen sehr genau, dass unsere Unternehmensstrategien ohne Öffentlichkeit und deren Zustimmung kaum erfolgreich durchgesetzt werden können.“
Alfred Herrhausen. Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank 1985-1989
FROHE OSTERN |
| Liberale Piraten Dienstag, den 03. April 2012 um 17:13 Uhr Die Piraten sind jetzt in den bundesweiten Umfragen bei 12 Prozent, die FDP liegt bei 3 Prozent. Ich halte die Piraten nicht für eine klassische linke Bewegung, sondern für eine liberale Bewegung. Was anderes ist die Forderung nach "Transparenz und Bürgerbeteiligung"? Lasst den Piraten die Zeit, Profil und Programm zu entwickeln. Liberale Elemente stecken in den Grünen, in der CDU, aber auch in der SPD. Von diesen Parteien greifen die Piraten ihre Wähler ab, vor allem die jungen Wähler. Es ist interessant, dass der neue Bundespräsident Gauck das Thema Freiheit aus der Versenkung geholt hat, wo es die Gleichmacher gerne gelassen hätten. Vielleicht erleben wir ein neues Freiheitsbedürfnis gerade von den nachfolgenden Generationen, die die Beinfesseln einer alternden Gesellschaft schon heute spüren. Das Internet demokratisiert Wissen und liberalisiert staatliche Kungelei. Die Fluglärmgegner von heute haben ihr ganzes Wissen aus dem Internet und sind deshalb argumentativ stärker als je zuvor. Ich bin gespannt wie sich die Piraten weiter entwickeln. Die FDP sollte den Piraten auf die Finger schaun statt auf sie draufzuhaun. Wer ihre frechen Wahlplakate gesehen hat weiß, warum sie sich anschicken, die Grünen zu überholen. Die Linke und erst recht die FDP haben sie ja schon weit hintersich gelassen. Wählen kann ja auch Spaß machen. |
| Keine Lust auf Lufthansa Freitag, den 23. März 2012 um 22:38 Uhr Mittwoch 19.März. Mein Flug von Frankfurt nach München geht um 8.50h. Boarding 8.20h, bin um 7.45h im Parkhaus 2. Dort folge ich dem grünen Pfeil, der mir freie Plätze signalisiert. Doch die zwei freien Plätze waren nicht frei, denn es hatten sich jeweils Fahrzeuge auf den Nachbarplätzen so breit gemacht, dass ich mit meinem SUV nicht dazwischen passte. Also wieder raus aus dem Parkhaus und rein ins "Business Parkhaus", wo ich mit viel Platz das Doppelte zahle. Inzwischen ist es 8h und ich eile zum Sicherheitscheck, der gefühlte 1 km entfernt ist. Ich bin mit meinem "Business Parkplatz" ganz am Ende des Zugangstunnels gelandet. Noch vor dem Check stelle ich im Eingangsbereich fest: Flug annulliert. Frust hoch drei. Was tun? "Gehen Sie zum Ticketschalter", heisst es, und ich folge willig, unsicher, ob ich überhaupt noch nach München fliegen will. Nun gut. Ich gehe zum Ticketschalter und muss eine Nummer ziehen, obwohl alles frei ist. Das befiehlt mit eine dort stehende Dame. Am Ticketschalter findet die Dame meine Buchung nicht. Es dauert, bis sie mich findet. Sie bietet mir einen Flug um 9.10 h an und ich nehme an. Ich rufe meinen Termin an und verschiebe um eine Stunde. Angeblich technische Probleme (wer´s glaubt wird selig), vor allem aber Nebel in München. Mit der Bordkarte gehe ich jetzt durch die Sicherheitskontrolle und begebe mich zum weit entfernten Gate A 17. Dort angekommen, zeigt das Display: Abflug 9.45h.. Nun, ich rege mich nicht mehr auf und arbeite an meinem Laptop. Es ist jetzt 9.20h. Ich warte und wundere mich, dass immer noch nichts passiert. Dann die Frechheit. Der Abflug wird auf 10.10h verschoben. Kurze Zeit später dann auf 10.45h. Man bittet um Verständnis. Nicht mit mir! Ich beschwere mich am Gate und man bietet mir an, mich auf eine andere Maschine umzubuchen, die um 10.10 h abfliegt. Ich nehme an, und wechsle erneut das Gate. Wir steigen gegen 1oh ein und fliegen um 10.30h los. Zu meinem um eine Stunde verschobenen Termin komme ich 20 Minuten zu spät. Geht ja noch. Aber die Lust auf Lufthansa vergeht mir immer mehr. |
| Vom Eigennutz zum Wertnutz Sonntag, den 11. März 2012 um 23:06 Uhr Philipp Plickert warnte heute in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vor den Verheißungen der neu entdeckten Verhaltensökonomie. Zum Begriff siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltensökonomik. Letztlich stellt die neue Verhaltensökonomik eine Grundthese der Marktwirtschaft in Frage, dass die Marktwirtschaft deswegen so gut funktioniert, weil sie auf rationalen und eigennutzorientierten Verhaltensweisen der Individuen bezw. der Konsumenten basiert. Wenn man das in Frage stellt, ergibt sich als Konsequenz, dass jene Recht haben, die mit möglichst viel Staat den Einzelnen vor seinen permanenten Fehlentscheidungen schützen wollen. Man nennt das Sozialismus. Tatsächlich kann man in den letzten Jähren das Phänomen beobachten, dass Eigennutz immer mehr an den Pranger gestellt wird. Der Grund ist die Diskreditierung des Eigennutzes durch Eliten, die ihre Gier nicht zügeln konnten: In der Finanzkrise gerieten viele davon an den Pranger. Aber auch ein Christian Wulff hat kräftig zur Diskreditierung von Eigennutz beigetragen. Vielleicht hat das aber auch etwas Gutes. Denn in dieser Gesellschaft wächst nicht zuletzt durch diese Entwicklungen das Bewusstsein, dass es neben dem persönlichen Profit noch anderes, oft wichtigeres im Leben gibt. Da gibt es ethische Banken wie die Steyler Bank, die ihren gesamten Gewinn für soziale Projekte ausgibt. Und viele ihrer Kunden verzichten sogar auf Zinsen. Da gibt es den großen Trend zur Nachhaltigkeit. Da gibt es nach Abschaffung der Wehrpflicht viele, die sich freiwillig zum Zivildienst melden. Die vielen Ehrenamtlichen nicht zu vergessen. Und schließlich. Der akademische, oft grün wählende Nachwuchs von heute denkt wesentlich weniger profitorientiert als frühere Generationen. Um ihn werden die Unternehmen angesichts zunehmenden Mangels immer heftiger werben müssen. Und das verändert die Unternehmen schon heute nachhaltig - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich glaube, es gibt hier einen Paradigmenwechsel: Vom eigennutzorientierten zum wertnutzorientierten Verhalten, das den Eigennutz einschließt, ihn aber relativiert. Von Schumpeter wissen wir: "Der Unternehmer haftet mit seinem Einkommen an den Entwicklungswerten der Zukunft." Das wird künftig nicht nur für Unternehmer gelten, sondern für jeden einzelnen von uns. |
| Bürgernähe - Schlagwort ohne Inhalt Donnerstag, den 08. März 2012 um 13:31 Uhr Politiker propagieren gern die Bürgernähe. Ein schönes Schlagwort, aber wie sieht die Praxis aus? Vorgestern besuchte ich morgens das Mainzer Einwohnermeldeamt, um meiner Bürgerpflicht zu genügen und mich hier als neuer Bürger anzumelden. Man zieht sich eine Nummer und wartet, bis man aufgerufen wird. Von den zwanzig voll eingerichteten Arbeitsplätzen waren nur fünf besetzt. Krankheit und unterbesetzte Stellen waren der Grund. Als ich ankam, zog ich die Nummer H 73. Die Leuchttafel zeigte H 17 an. Auf meine Nachfrage bestätigte sich: vor mir warteten 56 Leute. Dann entdeckte ich an einer Säule einen deutschen Hinweis: Haben Sie Ihren Personalausweis und Ihren Mietvertrag mitgebracht? Natürlich hatte ich den Mietvertrag nicht mit. Gestern fuhr ich erneut hin. Diesmal zog ich E 17, die Leuchttafel zeigte A 73 an. A geht bis A 99 und aus irgendeinem Grunde geht es dann mit E 1 weiter. Also diesmal nur etwa 45 Leute vor mir. Es waren 6 Arbeitsplätze besetzt, davon aber nur 4 aktiv, weil um 12h zwei zum Mittagessen mussten. Während der eineinhalb Stunden Wartezeit beobachtete ich viele Ausländer, die nach langer Wartezeit erfuhren, dass sie einen Mietvertrag mitbringen müssen - oder weil irgendetwas anderes fehlte -und wieder abzogen. Vielleicht ein banales Beispiel. Aber wenn ich an die vielen überflüssigen Behörden (siehe das BrunoMedia-Buch "die 50 überflüssigsten Behörden") und Stellen denke, dann wird hier offensichtlich an der falschen Stelle gespart. Am Sonntag wird übrigens in Mainz ein neuer Bürgermeister gewählt. Da ich noch nicht 3 Monate lang hier wohne, darf ich nicht mitwählen (Warum eigentlich nicht?). Ich hätte den Grünen Spitzenkandidaten gewählt. Seine Parole gefällt mir am besten: "Bürger holt euch eure Stadt zurück". |
| Der Rücktritt und die Fastnacht Freitag, den 17. Februar 2012 um 12:50 Uhr Die Karnevalisten bedauern den Rücktritt von Christian Wulff am meisten: Sie müssen Ihre Rosenmontagskonzepte umbauen. Das schönste Thema hat Wulff Ihnen genommen. Da hätte Wulff doch noch wenigstens bis zum Aschermittwoch warten können, das hätte dann auch besser gepasst. Motto "Asche auf mein Haupt". Nun wird Wulff sein Häuschen zu günstigen Zinsen genießen können, wir gönnen es Ihm und seiner Frau, die in dem ganzen Theater die beste Figur abgeben hat. Und als Anwalt kann er nun ganz offiziell für viele Unternehmerfreunde tätig sein. Wenn die ihn dann noch wollen. |
| Wann kommt der Crash der Staatsanleihen? Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 18:30 Uhr In einem Interview mit der heutigen FAZ warnt Fritz Becker, der Chef der zur Harald Quandt Familie gehörenden Harald Quandt Holding vor einer gefährliche Blase bei Staatsanleihen. Denn bei immer größerer Verschuldung der Staaten müßten eigentlich die Zinsen steigen und nicht fallen. Das extrem niedrige Zinsniveau passt überhaupt nicht zur Schuldensituation. Was bedeutet in diesem Fall eine Blase? Es bedeutet einen Absturz der Anleihe-Kurse und das wiederum bedeutet, dass insbesondere Unternehmen, die durch Regulierung gezwungen sind, einen Großteil in Staatsanleihen anzulegen, insbesondere die Versicherungen, einen hohen Abschreibungsbedarf haben. Crash heißt hier vor allem Versicherungscrash. Und das wiederum ist ein Crash für Beitragszahler, denn ihr Geld wurde fehlinvestiert - nicht das der Versicherung. Schaun mer mal, wann der Crash kommt. Es trifft die Kleinen, denn die Vermögenden sind längst raus aus Staatsanleihen. |
| Verkaufen Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 22:05 Uhr In einer meiner letzten Kolumnen habe ich zufällig über Verkäufer geschrieben. Es ergab sich, dass wir zeitgleich einen neuen Mandanten in diesem Bereich gewonnen haben, der mich außerordentlich fasziniert.
Carsten Beyreuther . siehe auch www.beyreuther-training.de
Beyreuther hat sich darauf spezialisiert, Menschen die Angst vor dem Verkaufen zu nehmen: Sei es am Telefon, sei es im persönlichen Gespräch. Ich habe das beobachtet und bin fasziniert von diesem Selfmade Man. Er beweist, wie man sich am Telefon erfolgreich bewerben kann oder sogar, wie man erfolgreich datet...:-) Am wichtigsten: Aufgrund seiner bisherigen Trainings kann er eine Umsatzsteigerung von 30 Prozent versprechen. Gerne stelle ich den Kontakt zu ihm her. |
| Es werde Licht Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 15:51 Uhr Energiesparende Lampen sind in, und deshalb freuen wir uns über unseren neuen Mandanten mit dem tollen Namen "LED´s change the world". Willkommen! LED Lampen sind eine echte Alternative zu Glühlampen, übliche Energiesparlampen oder Halogenlampen. Mehr darüber unter http://www.leds-change-the-world.com |
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